Schweizerische Gesellschaft für Geschichte (SGG)

Die SGG ist die Fachvereinigung der Historikerinnen und Historiker in der Schweiz. Sie wurde 1841 als Allgemeine geschichtforschende Gesellschaft der Schweiz (AGGS) gegründet.

Die SGG setzt sich ein für die Förderung der Geschichtswissen­schaften und der historischen Bildung und sie vertritt die Interessen des Fachs gegenüber Dritten. Sie verfolgt diese Ziele mit der Heraus­gabe von Publikationen, mit thematischer Arbeit und Aktivitäten, mit Dienstleistungen zuhanden der Community und der Öffentlichkeit und mit der Organisation von Veranstaltungen, darunter alle drei Jahre die Schweizerischen Geschichtstage. Sie ist als Verein konstituiert und gehört als Fachgesellschaft der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) an. Die SGG ist eine Mitgliedsgesellschaft – treten Sie uns bei, profitieren Sie von unseren Angeboten und unterstützen Sie unser Engagement.

Nach 10 Jahren verlässt Peppina Beeli die SGG

Nach langjähriger und erfolgreicher Tätigkeit verlässt Peppina Beeli die Schweizerische Gesellschaft für Geschichte, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Im Jahr 2009 trat sie als Koordinatorin der Zweiten Schweizerischen Geschichtstage in den Dienst der SGG, und wurde im Folgejahr zur Generalsekretärin gewählt. Während ihrer Anstellungszeit wurde das Generalsekretariat professionalisiert und ausgebaut.

Geschichtstage 2019

Die Fünften Schweizerischen Geschichtstage fanden vom 5. bis 7. Juni 2019 an der Universität Zürich statt und sind erfolgreich zu Ende gegangen. Die Tagung wurde von über 800 Personen besucht, davon waren knapp 300 Referentinnen und Referenten aus dem In-und Ausland.

Exklusive Führung durch die neue Dauerausstellung «Geschichte Schweiz»

Am 11. Mai 2019 lud die SGG ihre Mitglieder zu einer Führung durch die neue Dauerausstellung «Geschichte Schweiz» im Landesmuseum Zürich ein. Die Kuratorin, Erika Hebeisen, gewährte den Teilnehmenden mit ihren Ausführungen Einblicke in kuratorische Überlegungen bei der Konzeption und praktischen Umsetzung einer Dauerausstellung. Im Nachgang an die Führung machten die Teilnehmenden rege von der Gelegenheit Gebrauch, der Kuratorin Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

Forderungen zum Umgang mit Bundesakten

Ausgehend vom Skandal um die verschollenen Akten zur Geheimarmee P 26 hat SGG-Präsident Sacha Zala grundsätzliche Änderungen im Umgang mit Bundesakten gefordert. Denn dass Akten ‚verschwinden‘, ist nur ein Problem: Ebenso muss das Augenmerk darauf gerichtet werden, dass gewisse Bundesämter ihre Anbietepflicht ans Bundesarchiv nicht korrekt wahrnehmen oder Dossiers und ganze Bestände willkürlich einer verlängerten Schutzfrist unterstellen.

Flavio Eichmann wird neuer Generalsekretär der SGG

Der Vorstand der SGG hat Dr. Flavio Eichmann zum neuen Generalsekretär der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte gewählt. Er wird sein Amt am 1. Januar 2020 antreten. Flavio Eichmann hat Geschichte und Pädagogik an der Universität Bern studiert und 2016 mit einer Arbeit zu «Krieg und Revolution in der Karibik: Die Kleinen Antillen (1789–1815)» summa cum laude promoviert.

Geschichtswissenschaften und Geschlechtergerechtigkeit / Generalversammlung

Die Abteilung Wissenschaftspolitik der SGG lädt am 27. September 2019 zu einer Veranstaltung zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in den Geschichtswissenschaften ein. Ausgehend von Erhebungen zum Geschlechterverhältnis an Historischen Instituten in der Schweiz, bei der Eingabe und Bewilligung von SNF-Anträgen (Karriereinstrumente und Projekte) sowie an den Schweizerischen Geschichtstagen soll die gegenwärtige Situation umrissen und die Diskussion über Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven angestossen werden.

Die «Wegsperrliste» der Verwaltung wird künftig regelmässig publiziert

Wiederholt hat die SGG gemeinsam mit Öffentlichkeitsgesetz.ch die Herausgabe der Liste der archivierten Verwaltungsakten verlangt, die von Bundesstellen nach Art. 12 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Archivierung (BGA)  unter eine verlängerte Schutzfrist gestellt sind. Diese wurden bisher nicht automatisch öffentlich verzeichnet, im Gegensatz zu jenen Dokumenten, zu denen der Bundesrat den Zugang einschränkt (BGA Art. 12 Abs 1).